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Wandersegelflug 2004



Sicherlich ein Highlight eines jeden Segelfliegers ist es mit dem Segelflugzeug die Alpen zu überqueren. Wenn das Flugzeug dann noch eigenstartfähig ist, man somit unabhängig von Begleitfahrzeug und Helfer ist, und der Flug noch der eigenen Freundin das Segelfliegen so nahe bringt, ist es wohl mehr als nur ein Wandersegelflug.

Da unser Verein immer Anfang August ein Fliegerlager in Tschechien abhält, war für Andrea und mich der Termin unseres Unternehmens schon klar. Am Freitag, eine Woche vor dem Fliegerlager, sollte es losgehen. 

Das Flugzeug, ein eigenstartfähiger Twin III SL, wurde uns vom Verein zur Verfügung gestellt.

Auch die Streckenwahl ist Dank dem Wissen einen Motor im Gepäck zu haben, wesentlich einfacher. Wir konnten die Strecke so legen, dass wir auf jeden Fall den ausgesuchten Flugplatz erreichen konnten. Deshalb haben wir es auch wagen können in Serres schon ein Zimmer für die geplanten 2 Tage zu reservieren. Serres sollte unser westlichster Punkt des Fluges werden, nicht zuletzt weil Anne, die Sekretärin des Platzes, als Einzige unsere Mails Tage vor der Reise beantwortete.

 

Das Wetter spielte an unserem geplanten Abflugstag mit, auch wenn es uns bis zum letzten Tag zittern lies.

Nach einigem hin und her war unser ganzes Gepäck verstaut (Andrea saß auf einer unserer Taschen) und unser Vereinsobmann verabschiedete uns mit einigen Kameraden.

Unser Wanderflug konnte losgehen.

1.Tag Innsbruck – Sion:

Der Abflug war wohl doch etwas früh gewählt. Nach dem Abstellen des Motors östlich der Hohen Munde und einem zähen Weiterkommen fanden wir uns auch schon etwa 500 Meter über der Tösener Außenlandewiese wieder. Der Nordhang brachte uns zum Glück recht schnell wieder nach oben und es blieb uns ein Motorlauf erspart.

Nachdem wir das Engadin erreichten mussten wir allerdings feststellen, dass der geplante Weiterflug über Davos und Chur wetterbedingt nicht im Segelflug machbar sein würde. Die Entscheidung über den Malojapass zu fliegen bescherte uns später doch noch Motorflugzeit. Nachdem wir die Militärkontrollzone Lodrino östlich passiert hatten lief es aber wieder recht gut weiter.

Unsere Flugzeit betrug nun schon über vier Stunden. Da es der erste Tag war, entschlossen wir uns es nicht zu übertreiben und den Ausflug zum Matterhorn auf den Rückflug zu verschieben. Keine leichte Entscheidung, das Matterhorn im Blickfeld, Richtung Sion weiter zu fliegen.

Die restliche Strecke nach Sion konnten wir dafür aber umso mehr genießen, im Wissen die restlichen 100 Kilometer fast schon im Gleitflug zu schaffen. 

 

Der Ladeanflug in Sion begann schon urlaubsgemäß, nachdem wir von einem freundlichen Controller empfangen wurden. Als wir nördlich des Platzes in Sicht waren folgte auch schon die Landefreigabe für das unmittelbar neben der Piste gelegene Segelflug-Landefeld.

Bis zum Anflug über die General Aviation Abstellfläche, auf welcher auch Turboprob-Twins abgestellt waren, war ich jedenfalls überzeugt Innsbruck sei in punkto Pistennähe einzigartig....

Von den Sioner Segelfliegern wurden wir ebenfalls herzlich empfangen.

Nachdem wir unseren Twin zwischen Hangar und Vereinsheim im Schatten einbetten durften ging’s mit viel Gepäck weiter zum AIS, wo wir nach Erledigung der Formalitäten einen „Crew – Ausweis“ erhielten. Damit waren immerhin SFR 50,- für unser Hotelzimmer gespart. Angesichts der Schweizer Hotelkosten und Landegebühren immerhin etwas.....

2.Tag Sion - Serres:

Der Tag begann ausgeruht und gemütlich bei einem guten Frühstück. Eben so, wie ein Urlaubstag beginnen soll!

Am Flugplatz angekommen hatten wir auch die Gelegenheit den in der Schweiz bekannten „Flugplan–Computer“ kennen und bedienen zu lernen.

Für den Tankwart in Sion war das Betanken unseres Twins ein eher seltsames Ereignis. Da wir auf Nummer sicher gehen wollten und auch nicht klar war ob wir in Serres Treibstoff bekommen würden, tankten wir lieber noch mal voll. Da der Twin gut und gerne 25 Liter pro Stunde verbraucht eine Entscheidung die beruhigt....

Wir entschlossen uns auf Grund des ca. 2 Wochen vor Reisebeginn erhaltenen Mails von Anne aus Serres den Start frühestmöglich durchzuführen. Denn eine von ihr angekündigte Abkühlung im Löschteich von Serres war heute noch unser Tagesziel.

Im Nachhinein hat uns dieser Frühstart aber eine Stunde Umweg gekostet. Der Flugtag verlief ansonsten recht stressfrei. Nur unser Plan genau entlang der Alpengrenze vorbei an Grenoble zu fliegen bescherte uns dreimal ein Benützen des Motors um im Sägezahnflug diesen Bereich zu durchfliegen.  

Dafür wurden wir mit gigantischen Ausblicken z.B. zum Mont Blanc und auf Grenoble belohnt!

Als wir über Serres flogen und Steigwerte über drei Meter hatten war klar, dass das Schwimmen warten musste. Wir verlängerten den Flug noch 40 Kilometer nach Süden und genossen die Aussicht bei diesen Steigwerten.

Die Landung auf dem komplett verlassenen Flugfeld fiel mir etwas schwerer als Andrea, aber dafür gehörte uns später der Löschteich alleine...

Das Verzurren unseres Twin war im dürren Boden in Serres auch nicht mehr so leicht wie gewohnt. Auch so machte sich der Klimaunterschied bemerkbar.....

Dank der Gastfreundschaft von Eva und Jürgen, einem deutschem Fliegerpaar, war sogar ein romantisches Abendessen möglich. Sie liehen uns ihr Auto um zu einem Restaurant zu gelangen. Gerne nahmen wir auch ihre Einladung zum Frühstück im Kreis ihrer Clubkameraden, mit denen sie hier ihr Fliegerlager abhielten, an.

3.Tag Serres:

Bei unserer Flugroutenplanung war ein Aufenthalt von zwei Tagen vorgesehen. Da Serres nicht gerade über eine lange Bahn verfügt, wir an diesem Tag aber trotzdem einen kurzen Erkundungsflug vorhatten, nutzen wir die Situation ohne Gepäck um den Eigenstart durchzuführen.

Bei 35° Celsius und Windstille auf einer Grasbahn galt es die Startstreckentabelle im Betriebshandbuch genau zu studieren. Und siehe da, die Angaben stimmten. Nach einer, sogar für den Twin ungewohnt langen Rollphase, gelang der Start planmäßig.  

Nach einem entspannten 2 ¾ Stunden-Flug genossen wir unseren letzten Tag in Serres.Da unsere deutschen Fliegerfreunde uns auch heute mit einem Abendessen verwöhnten, wäre es uns eigentlich egal gewesen noch ein, zwei Tage zu bleiben...

4. Tag Serres – Locarno:

Die Wettersituation unterstützte unsere Entscheidung weiter zu fliegen. Denn für die nächsten Tage war eine Wetterverschlechterung vorher gesagt. Was sich in den Folgetagen dann auch als richtig herausstellte - sollten wir es ja schon heute zu spüren bekommen.

Auch heute wollten wir früh starten, da schon für den frühen Nachmittag Gewitter vorhergesagt waren. Nach einem guten Frühstück verabschiedeten wir uns von den deutschen Fliegerkameraden und brachten den Twin zur Startstelle. Noch vor den anderen Segelflugzeugen starteten wir erneut mit voll gefülltem Tank (wir bekamen Treibstoff in Serres), dafür aber bei weniger hohen Temperaturen problemlos in Richtung Locarno.

Die ersten 2300 Höhenmeter stiegen wir innerhalb von 45 Minuten. Das er gibt gerade mal 0,85 m/s Steigen. Bei diesen klimatischen Bedingungen steigt unser alter Twin eben nur noch als hätte er einen Flautenschieber. Nordöstlich von Gap gruben wir dann endlich das erste Steigen aus. Der Vorteil der labilen Wetterlage war, dass die Steigwerte konstant und genau in Kursrichtung lagen.

Bis südlich Val-d`Isère kamen wir mit einer maximalen Kursabweichung von nur 5 Kilometern gut und schnell voran.

Dort angekommen verbauten uns tief hängende Wolken den Weiterflug Richtung Gran Paradiso. Deshalb mussten wir mit einer großen Schleife ins Aostatal fliegen. Dafür wurden wir nochmals auf diesem Trip mit einer wunderschönen Aussicht auf den Mont Blanc, der sich auch schon in Gewitterwolken zu hüllen begann, belohnt. 

Bis zum Matterhorn kamen wir dann auch schnell voran. Ein Einflug in die Schweiz schien uns aufgrund der tief stehenden Wolken unmöglich. Da wir erst vier Stunden in der Luft waren, die Wettervorhersagen für die nächsten Tage eine stetige Verschlechterung vorhersagte und wir beim Matterhorn 3700 Meter hoch waren, entschlossen wir uns soweit wie möglich entlang der Alpensüdseite abzugleiten und nicht schon in Aosta zu landen.

In Biella, gut 90 Kilometer vor Locarno, flogen wir in die Inversionsschicht ein und es begann ein Motorflug von gut einer Stunde. Da die Bodensicht nicht gerade die Beste war erwies sich die Möglichkeit den Propeller des Twin in Reisestellung zu schalten als sehr nützlich. Südlich Locarno konnten wir endlich wieder im Segelflug weiter fliegen.

Da das Wetter nicht gerade berauschend war beratschlagten wir ob es nicht besser sei einen eventuellen Weiterflug nach Trient in Kauf zu nehmen. Etwa 50 Kilometer östlich von Locarno übernahm dann das Wetter in Form eines Regenschauers die Entscheidung. Somit war unser Tagesziel Locarno klar.

Nach 6 Stunden 13 Minuten landeten wir müde von einem freundlichem Controller empfangen in Locarno. Nach Erledigung der Zollabfertigung wurden wir von einem hilfsbereiten Fluglehrer der örtlichen Motorflugschule zu einem Hotel gebracht. Nach diesem langen Tag freuten wir uns schon auf das Hotelschwimmbad. Beim Abendessen konnten wir am Horizont östlich Blitze eines Gewitters sehen. Es war also die richtige Entscheidung gewesen in Locarno zu landen...

5. Tag Locarno – Innsbruck:

Da schon die örtliche Wettervorhersage Gewitter am frühen Nachmittag vorhersagte, war das Frühstücksgesprächsthema: Fliegen wir oder nicht?

Da es bis Trient nur etwa 200 Kilometer Luftlinie sind entschlossen wir uns sofort nach dem Frühstück zu starten. Wir planten, diese Etappe im Sägezahnflug zu absolvieren. Bei der Vorflugkontrolle entdeckten wir, dass bei der Motorabdeckung eine Schraube ausgebrochen war. Schon während der Reparatur, bei der uns Bruno, ein Schweizer Motorflieger der gerade sein Flugzeug wartete, mit Material und Werkzeug aushalf, bildeten sich erste Cumuluswolken. Es war zu dieser Zeit erst 9 Uhr 30. Endlich fertig funkten wir Locarno–Ground an. Die Rollfreigabe bedeutete für uns Twinflieger natürlich nur eine Schiebefreigabe. Zwanzig Minuten später hatten wir endlich den Twin um den Platz zum Rollhalt geschoben. Zum Glück war an diesem Tag kein Rollverkehr, es hätte sicher einen Stau gegeben.

Endlich in der Luft flogen wir schnellstmöglich Richtung Trient. Südlich Bormio, knapp 70 Kilometer vor Trient, versperrte uns aber leider die angekündigte Gewitterfront den Weg. Der auf unserem Flugplan angegebenen Ausweichplatz Bozen war durch die Größe der Front auch nicht zu erreichen. Da Innsbruck fast gleich nah wie Locarno lag, das Wetter im Norden besser schien und nicht zuletzt unser Twin in Innsbruck auch hangariert werden konnte, entschlossen wir uns nach Innsbruck zu fliegen. Unsere restliche Flugzeit laut Flugplan war noch etwas mehr als eine Stunde. Da wir keine der Informationsstellen erreichen konnten mussten wir uns also beeilen. Als wir den Reschen passierten, war das Wetter endlich wieder freundlich. In Imst erreichten wir dann Innsbruck Tower, der unseren Flugplan änderte.

Nach 3 Stunden 22 Minuten landeten wir in Innsbruck. 

Nach der Landung auf der Innsbruck Hauptbahn mussten wir, dem Follow me Car folgend zur Zollabfertigung nach Süden rollen. Für uns, aber auch dem Follow me–Fahrer sicherlich eine Premiere.

Nach dem Hangarieren fuhren wir mit gemischten Gefühlen nach Hause. Das Wetter gab uns nun einen Tag zum überlegen, denn der nächste Tag war nicht fliegbar...

6. Tag Innsbruck - Niederöblarn:

Nachdem Andrea den einen Tag überlegte, die Wettersituation immer noch nicht die Beste war, entschloss sie sich mich alleine das Flugzeug nach Tschechien zum Fliegerlager überstellen zu lassen. Sie verstand das ich unbedingt weiterfliegen wollte. Und wie eigentlich immer unterstützte sie meinen Entschluss. Planmäßig würden wir uns am Freitag in Tschechien wieder sehen, denn sie fuhr mit einem unserer Vereinskollegen per Auto dahin.

Ich musste aber nicht alleine weiterfliegen, den Anich Max, einer unserer Jungpiloten, freute sich über den leeren Platz.

Nachdem noch sehr viel Restfeuchte die Berge einhüllte war ein Start erst um 11 Uhr 34 möglich.

Bis Zell am See war dann aber ein einigermaßen gutes Weiterkommen möglich. Östlich von Zell war es dann aber vorbei.

Vorbei an Schauern endete diese Etappe in Niederöblarn. In Niederöblarn, wo es aber noch recht fliegbar war überlegte ich noch ob ein Weiterflug nach Mariazell machbar wäre. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Tage entschloss ich aber doch in Niederöblarn zu landen. Bereits am Funk wurden wir von Arturo, einem Fliegerkollegen des Nachbarvereins ISV, begrüßt.  

Während Max und ich uns bei einer Jause stärkten kümmerte sich Arturo darum, dass unser Twin hangariert wurde. Anschließend bot er uns noch seine Couch für die Übernachtung an. Bei einem guten Abendessen ließen wir den Tag ausklingen...

7. Tag Niederöblarn - Hosin:

Der Flugplan für die Strecke Niederöblarn - Hosin wurde bereits am Vortag von Niederöblarn aus aufgegeben. Da wir an diesem Tag aufgrund der Hubschrauberstaatsmeisterschaft nicht nach Osten fliegen sollten und auf der Wegstrecke nach Tschechien eher nicht gerade viel Thermik zu erwarten war, entschieden wir früh zu starten um bereits Mittags in Tschechien zu sein.

Nach dem Frühstück in der Sportunion verabschiedeten wir uns von Arturo, der zum Schulungsstart eilen musste, und machten uns startklar. Nach dem Start flogen wir sofort nach Bad Mitterndorf. Unsere auf dem Flugplan angegebene Flugroute über Mariazell die Linzer Kontrollzone östlich zu umfliegen war wegen tief hängender Wolken nicht möglich. Kurzerhand flogen wir im Sägezahnstil über das tote Gebirge nach Scharnstein. Dort meldeten wir uns bei Linz Turm um die Änderung unseres Flugplanes bekannt zu geben und ersuchten um Durchflug der Kontrollzone.

Der Linzer Controller erklärte uns, dass er gar keinen Flugplan bekommen hätte. Nach einiger Zeit und einem Anruf seinerseits in Graz stellte sich heraus dass das Fax unleserlich in Graz angekommen sei.

Eine Landung in Linz ersparte uns der kooperative und freundliche Controller indem er über Funk einen neuen Flugplan annahm, Danke!

Als wir die Piste im Segelflug nach Norden querten, begannen dann endlich Phasen mit Segelflug. Schon toll mitten über Linz Aufwind nützen zu dürfen!

Im Zickzackkurs flogen wir, mit dreimaliger Motorhilfe, an Freistadt vorbei nach Tschechien. Kurz nach dem Grenzüberflug war dann endlich reiner Segelflug möglich. Nach knapp drei Stunden landeten wir zusammen mit den Schleppmaschinen, die gerade die ersten Wettbewerbsteilnehmer der Tschechischen Staatsmeisterschaft in die Luft brachten in Hosin, einen Tag vor dem Beginn unseres Fliegerlagers und knapp 30 Minuten vor der Ankunft von Andrea, die nun doch noch gerne weiter mitgeflogen wäre...

7. Tag Hosin - Innsbruck:

Da wir den Twin aufgrund schlechter Wetterlage nach Abschluss unseres Fliegerlagers in Tschechien zurück lassen mussten entschlossen Fred, unser Kassier, Barni, ein Fliegerkamerad und ich eine Woche später mit unserer DA40 nach Hosin zu fliegen, um ihn nach Hause zu bringen. Für Barni und Fred war es eine willkommene Gelegenheit die neue DA40 auszufliegen und ich konnte den fliegerischen Kreis schließen. Am Montag Früh starteten wir also zu einem etwas mehr als 1 ¼ Stundenflug nach Tschechien. Nach einem letztem guten Mittagessen startete ich, diesmal alleine, um halb Eins zum Rückflug nach Innsbruck. Bis Bad Ischl musste ich im Sägezahnflug fliegen. Durch die hohe Feuchte der vergangenen Regentage blieb es zwar bei nur schwacher Thermik, aber immerhin konnten Teilstücke im Segelflug absolviert werden. Nach 4 Stunden 23 Minuten war der Kreis geschlossen und der Wanderflug war nun entgültig abgeschlossen.

Statistik: 

Flugzeit:

33h:45min

Motorlaufzeit:

8h:41min

Zurückzulegende Strecke:

1780 Kilometer

Tatsächlich geflogene Strecke (mit Umwegen und Serres Kurzausflug lt. See You):

2.677,8 Kilometer

 

Fazit:

Trotz mittelmäßigem Wetter waren diese Tage ein einzigartiges Erlebnis. Vor allem die ersten Tage, an denen auch das Segelflugwetter am Bestem war, war der Erholungswert enorm. Solch ein Wanderflug, speziell mit einem eigenstartfähigem Segelflugzeug, welches unabhängiges Fliegen ermöglicht, bringt einem, vor allem Andrea, das Segelfliegen näher als tausend Worte.

Für den nächsten Trip wären nur einige Tage mehr zu kalkulieren. Nicht nur Andrea wäre für etwas mehr Entspannung zwischen den Flügen dankbar gewesen. Auch ein etwas leistungsfähigeres Segelflugzeug als unser Twin würden mache Gleitpassage angenehmer gestalten.

Alles in allem ist dieser Fliegerurlaub auf jedem Fall eine Wiederholung wert!

Walter Wartlsteiner, Flugsportzentrum Tirol