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Junioren-Staatsmeisterschaft Trieben 2008







Ein Bericht von Max Anich

Tag 0: 11.07.08
Freitag war der Anreisetag zur Juniorenstaatsmeisterschaft im Streckenflug in Trieben. Da das Wetter an diesem Tag ziemlich viel versprach, entschloss ich mich kurzerhand dazu, den Discus in der Luft nach Trieben zu überstellen. Bis ich im Zillertal war waren die Aufwinde nur mäßig. Die weitere Strecke übers Pinzgau Richtung Ennstal machten keine Probleme. Erst am Grimming kam mir eine dicke Gewitterschicht entgegen! Doch kein Problem, um den Flugplatz LOGI zu erreichen. Meine Schwester war mittlerweile mit dem Auto und dem Leeren Anhänger Richtung Balten-Liesingtal unterwegs.

Tag 1: 12.07.08
Wegen Schlechtwetter wurde der Tag neutralisiert.

Tag 2: 13.07.08
Schon in der früh konnte man an den Wolken den satten Wind aus Süd-West erkennen. Laut Vorhersage 40-60km/h. Die Wettbewerbsleitung entschloss, keinen Task zu geben, da es bei diesem Wind in der Gegend sehr Turbulent ist. Trotzdem rüstete ich auf und versuchte mein Glück! Nach etwa 2 Stunden schütteln wurde es mir zu arg und landete wieder in Trieben.

Tag 3: 14.7.08
Wegen Schlechtwetter neutralisiert

Tag 4: 15.7.08
Trotz tief hängender Wolkenfelder und wenig Sonnenlöcher bekamen wir einen Task über 120km. Erster Wendepunkt Vordernberg, zweiter Wendepunkt Planai. Nach dauerndem "grundeln" landete ich dann in Aigen im Ennstal am Militärplatz und lies mich kurz darauf rückschleppen.

Tag 5: 16.7.08
Das Wetter hat sich gebessert. Der Alptherm versprach mäßige Blauthermik. Trotzdem schickte uns die Wettbewerbsleitung zuerst nach Vordernberg, dann nach Zell am See und zurück. 333km waren schon sehr gewagt für diese Wettersituation. Bis Zell am See kämpfte ich mich durch, landete aber am Rückweg gegen 17:30 in St.Johann im Pongau, wo bereits drei Piloten von uns saßen!

Tag 6 und 7: 17. und 18.7.08
Neutralisiert wegen Schlechtwetter

Tag 7: 19.7.08
Um eine Wertung zusammenzukriegen, machten wir an diesem Tag 2 Tasks. Beim ersten Task ging es mir sehr gut. Ich war zwar immer sehr tief, dafür aber schnell. Mein Plan immer Südlich vom Balten-Liesingtal zu bleiben fruchtete. Beim zweiten Task an diesem Tag wollte ich dasselbe wieder probieren, funktionierte aber leider nicht mehr. Ich landete bald in Kalwang. Als Trost besuchten meine Rückholer und ich noch ein Fußballfest und tranken ein Frustbier.

Alles in allem konnte ich den 7. Platz unter 17 Piloten erreichen. Ein herzliches Dankeschön an das Flugsportzentrum-Tirol, das mir den Discus für den Bewerb zur Verfügung gestellt hat! Außerdem möchte ich meiner Schwester Irina danken, die mir immer zur Seite stand und stets hilfsbereit war!

Max Anich, 22.7.2008