Segelflugwoche Sisteron 2007

Nach einigen Besprechungen im Winter (2007 wird nur noch viel, schneller, weiter usw. geflogen), qualifizierte sich die FZT-Crew für das Streckenflugtrainingscamp 2007 in Frankreich.
Es wurden nominiert:
Tanda Barny & Ebner Hugo | Doppelsitzerklasse | Duo Discus
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Pichl Wolfgang | Standard | Discus |
Ruepp Alfred | Standard | Discus |
Kranebitter Kurt | Rennklasse | ASW 20 |
Staud Ossi | Rennklasse | Ventus |
Als Teamleitung konnte Ruepp Grete und Vollmer Hedi verpflichtet werden.Am 20.März machte sich die Truppe bei herrlichem Winterwetter (Schneefall) auf den Weg nach Sisteron. Einzig unser Youngster Pichl musste seine Agnes betreuen, da sich diese beim Schifahren den Oberschenkel brach.
Wir fuhren nonstop ohne Zwischenfälle bis zur Mautstelle Schönberg. Dort sperrte Barny mit dem Duo Hänger erstmal die Videomautspur und der ihm zu Hilfe eilende Fred noch einige Fahrspuren.
Dann ging es aber zügig bis nach Turin. Fred wollte seiner Grete unbedingt die Stadt zeigen und fuhr deshalb einige Runden um die Stadt. Barny als alter Freund ständig hinter den Ruepp’s hinterher.
Kurz vor OUIX gab dann Hugos VW Bus kurz seinen Geist auf. Seine Diebstahlssicherung Marke „Eigenbau“ verhinderte die Weiterfahrt. Auch das Handy war in der Reisetasche und nicht in Betrieb.
Kurz um; trotz einer Suchaktion konnten wir Hugo nicht mehr finden.
Gegen 21 Uhr ereichten wir dann den Flugplatz, wo uns schon der Wirt der Pension „FOMBETON“ anrief, und nach unserem Verbleib fragte. Hugo war nämlich schon da.
21.03.
Am Morgen ging’s dann gleich zur Sache. Anmeldung, Briefing und Flugzeuge aufbauen.
Nachdem das Wetter gut war, machten wir sofort einen Start, um uns wieder an das herrliche Gleiten im Segelflugzeug zu gewöhnen. Die Steigwerte waren gut, die Basis ca.3000m, nur der Nordwind machte uns etwas zu schaffen. So konnten wir alle um die 3 Stunden fliegen.
Nach einer Analyse der Flüge, verbunden mit einer kleinen Stärkung beim Team Bus wurde es schnell Zeit zu einem ausgiebigen Abendessen bei unserer Flugplatzwirtin „Michelle“.
Da in Sisteron um diese Zeit immer dieselben Bundesbürger auch anwesend sind, wussten diese sofort, dass nun die „lauten Österreicher“ unter der Führung von KRANI wieder da sind.
22.03.
Nach einem kurzen Blick aus dem Fenster war es klar. Wieder ein Flugtag.
Nach dem Briefing waren wir um 11 30 schon startbereit und machten wieder einen schönen Flug. Abendprogramm wie oben
23.03.
Nordwind wie gehabt, vom Genuatief der Osten etwas zu, aber ab dem Parcur nach Westen super Flugbedingungen.
Durch die gute Organisation waren die 48 Flugzeuge ab 11 00 schnell in der Luft.
Barny konnte am Funk seine Höhengewinne gar nicht so schnell durchgeben, wie der Höhenmesser stieg.
Ab diesem Tag wurde Barny der Titel „Barny 3000“ verliehen.
Unser Doppelsitzerteam ergänzte sich überhaupt ideal. Hugo kannte von seinen Wettbewerben, die er in Südfrankreich geflogen ist, die Gegend und Barny 3000 kurbelte die Bärte bis zum Geht nicht mehr aus. Über Diskussionen im Cockpit konnte leider nichts in Erfahrung gebracht werden.
Der Tag zeichnete sich aus, dass man östlich der Durance thermisch fliegen konnte und westlich davon in der Mistralwelle an der Lure sowie an der PIC de BURE Höhe ohne Ende machen konnte. Da wäre der Astir mit Sauerstoff gefragt gewesen.
24.03.
Ein interessanter Tag. Der Nordwind war nur mehr ganz schwach, dafür gab es nördlich des LAC DE SERRE ausgeprägte Schauer.
Es bot sich daher ein Flug nach Süden über den Parcur nach Vinon und dann im Flachen
zum MOUNT VENTUX an.
Krani musste als Vertreter Tirols wieder einmal ein paar ernste Worte mit unseren deutschen Nachbarn sprechen. Diese wollten für das Briefing seinen Namen wissen, was Ihm nur ein müdes: „UND WIEA HOASCH NACHA DU“ entlockte.
Am Teambus gab es wie nach jedem Flug, zubereitet von Hedi eine exzellente Jause mit reichlich Bier,
25.03.
Der wahrscheinlich beste Tag; kaum Wind und gute Thermik.
Ich strotze nach den letzten Tag vor Selbstvertrauen und war bei den Ersten am Start. Kurzer Schlepp, mutig geklinkt, durch das zarte Steigen durchgeflogen und im Sinken gekurbelt.
Nach 50 Minuten Flugzeit am Boden gestanden und mit 5 Zorn im Bauch den Flieger verräumt.
Danach hatte ich genügend Zeit, mich um Hedi zu kümmern und Fred, Barny und Kurt am Funk zuzuhören. Hochthermik, 5 Meter integriert, 3200m, ohne Klappen geht’s nirgends runter, jede Wolke beamt mich nach oben waren die mich aufbauenden Meldungen.
So hatten meine Freunde einen Traum Flug und ich unterhielt Grete und Hedi.
Aber jeder Tag hat auch was Gutes. Am Abend gab es Abendessen im FOMBETON .Pichl Wolfis Freund Moritz schupft diesen Laden und kennt meine Vorliebe für Kotelett.
Mit 2 Stück war meine Welt auch wieder OK.
26.03.
Wieder ein Thermiktag. Nur die Basis war etwas nieder.
Wir sind wie die Weltmeister geflogen.
Nur das Essen in einem Restaurant in Sisteron war etwas Schuhsohlenartig.
27.03.
Unser letzter Flugtag
Fred machte einen Ausflug mit Grete. Ob er etwa Punkte sammelt? Der Rest flog wieder
einige Stunden und wir landeten noch vor aufziehenden Regenschauern und brachten unsere Flieger trocken in die Hänger.
Als Abschluss gab es noch ein Wildschweinessen im Restaurant TRES FOUNTAIN am Berg in der nähe von La Motte.
28.03.
Der Tag der Heimreise. Eine wunderschöne Flugwoche war zu Ende Und am Abend war die ganze Truppe wieder wohlbehalten zu Hause.
