Ein Wochenende in Istrien

Schon in der kalten Jahreszeit entschlossen Willi Rofner und ich ein Sommerwochenende im Süden zu verbringen. Da unsere Motorflieger sehr gut ausgelastet sind, hatten wir damals schon Schwierigkeiten eine DA- 40 für ein ganzes Wochenende zu bekommen. Als Willi dann noch unserem Kassier versprach fleißig Stunden zu fliegen, gehörte uns die D- ERFI für das eine Wochenende. Von diesem Zeitpunkt an mussten wir nur noch auf gutes Wetter hoffen. Die zwei noch freien Sitzplätze besetzten Sandra Floh und Gabriel Leiter.
Bei herrlichem Motorflugwetter (keine Wolke trübte den Himmel) trafen wir uns am Freitag am Flughafen. Als das Weight and Balance gepasst hat und Boarding complete war, hoben wir ab. Unsere Route führte uns zuerst nach Bozen. Von dort ging es weiter Richtung Aviano und anschließend direkt Heading Coastline. Wir überflogen die „Hausmeisterstrände“ von Caorle und Bibione. Anschließend ging es hinaus zum „Vicky Point“ und von dort direkt nach Portoroz. Nach einer Bilderbuchlandung führte uns das „Follow me“ – Moped zu unserer Abstellfläche.
Eine Flughafenangestellte übernahm unser Gepäck und gab uns zugleich einen Willkommensdrink. Wohnen durften wir in der Pension Palma die ca. 10min zu Fuß vom Flughafen entfernt ist. Mit einem guten Abendessen und mehreren Stunden im Pool ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Am Samstag flogen wir am Vormittag entlang der Coastline nach Male Losinj. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag an einem menschenleeren Strand. Die kroatische Adria lag uns Vieren buchstäblich zu Füßen. Als wir genug von Salzwasser und Sonnenbad hatten brachte uns unsere DA-40 wieder sicher nach Portoroz.
Am Sonntag ließen wir noch einmal richtig die Seele baumeln bevor wir um ca. 17:30 den Heimflug antraten. Wieder daheim bleiben uns leider nur noch die Erinnerungen und die Fotos von diesem unbeschreiblichen Erlebnis.
Danke an Willi Rofner, der stets die D- ERFI souverän durch die Lüfte geleitet hat und natürlich auch an Sandra und Gabriel dass sie mit uns mitgeflogen sind. Zu zweit hätten wir den Traum wohl noch nicht realisieren können.
Simon Fitz
