Home Mail
Intern Reservierung
 
 Ausbildung
 Flugzeugflotte
 Streckenflug
 Startarten
 Berichte
 2011: Fallschirmpacken
 2010: Zweite Schulungswoche Hosin
 2010: Schulungswoche Hosin
 2009: Hosin
 2008: Fliegerlager Hosin
 2008: Staatsmeisterschaft
 Ein unvergesslicher Segelflug
 Frau, die sich traut
 Ausflug ins Flugzeugmuseum nach Oberschleißheim
 Reisetrend 2008
 FZT zu Gast bei der Modellbauausstellung in Hall
 Ziellandewettbewerb 2007
 Gummiseilstart in Niederöblarn, 10.-14.Oktober 2007
 Oktoberfest In Axams
 10 Jahre Fliegerlager Hosin
 Ein Wochenende in Istrien
 Segelflugimpressionen
 Alleinflieger 2007
 Bericht Schulsportwoche
 Flugbericht vom 03.04.2007
 Kurzurlaub in Hosin
 Sisteron 2007
 Schnupperflug
 Technik
 Infos-Neuigkeiten
 Events & Termine
 Jugend

Tag 1.

 

Um etwa 15 Uhr bin ich am Militärplatz Aigen im Ennstal (LOXA) angekommen. Gleich sind mir die vielen Hubschrauber aufgefallen und hoffte, dass sie den Flugbetrieb nicht zu sehr beeinflussen würden.

Nachdem ich den ASW 20 Anhänger am Apron parkte, begann ich gleich mit dem Aufrüsten. Nach etwa 15 Minuten stand die A2 dann flugfertig vor dem Cobra-Hänger.

Gleich darauf lies ich mich vom alten VW Bus an die Startstelle bringen und mich von der Piper PA-18 auf eine Höhe von 600m Schleppen.

Es war 16.45 und es ging angenehm mit mittleren Steigwerten von etwa 1.5 – 2m nach oben.

Die perfekte Gelegenheit, das Gebiet zu erkunden.

Nachdem ich mich hochgekurbelt hatte flog ich nach Trieben und zurück zum Grimming. Der erste Eindruck war wirklich gut, nachdem ich gegen 18 Uhr auf der Graspiste 06 landete.

Tag 2.

 

Der Wetterbericht meldete mäßige bis gute Thermik jedoch mit Überentwicklung  gegen 15 Uhr Lokalzeit. Deswegen startete ich bereits um 10.30 und hoffte, gleich Anschluss an die morgendlichen Aufwinde zu finden. Mit soliden Steigwerten von etwa 2m ging es dann Richtung Süden. Der Wind machte mir langsam aber sicher zu Schaffen. Innerhalb von zwei Stunden frischte er von 5 auf 25 km/h auf. Westlich von Zeltweg waren die Wolken schon riesig und schwarz. Die stark zerrissenen Bärte waren dadurch nur mehr schwer zu lokalisieren. Mit Müh und Not kämpfte ich mich dann bis Mauterndorf durch. Mein Versuch über den Alpenhauptkamm zurück ins Ennstal zu kommen scheiterte, da die Fallwinde nördlich des Kamms zu stark gewesen wären. Dann arbeitete ich mich wieder zurück Richtung Zeltweg. Westlich davon konnte ich noch einmal richtig Höhe tanken und anschließend ohne Probleme nach Aigen zurückfliegen.

Als Abschluss querte ich das Tal zum Grimming, flog dann nach Westen zum Dachstein und machte mich auf den Heimweg. Ganz zufrieden war ich mit den erflogenen 280km nicht, aber dafür lernte ich, dass man solche überentwickelten Wetterlagen, wie sie im Süden von Aigen waren, meiden sollte.

Tag 3.

 

Da der Alptherm gute bis sehr gute Thermik versprach, machte ich mich gleich nach dem Frühstück auf den Weg zum Flugplatz, in der Hoffnung, einer der ersten zu sein.

Leider habe ich mich zu früh gefreut. Bereits um 9 Uhr war die Startstelle voll mit Flugzeugen. Da es nur 2 Schleppmaschinen gab, ging alles langsam voran. Um halb 12 stand ich dann endlich zum abheben bereit auf der Piste. Die Aigner Grob G-109 schleppte mich dann etwa 1000m hoch nach Süden. Es kostete mich einige zeit mich hochzuarbeiten, da die Aufwinde noch schwach waren. Gleich machte ich mich auf den Weg Richtung Zell am See. Die Bärte waren noch dünn gesät und deswegen hatte ich bis Zell nur eine Schnittgeschwindigkeit von ca. 50 km/h. Südöstlich von LOWZ wendete ich dann und folgte den nun dick gewordenen Wolken, die mir den Weiterflug nach Mauterndorf ermöglicht hatten.

Von nun an ging es auf der Südseite des Alpenhauptkammes weiter. Die Aufwinde wurden immer stärker und verhalfen mir zu einer nun tolerierbaren Schnittgeschwindigkeit.

Vorbei an Trieben ging es weiter Richtung Eisenerz und dann bis kurz vor Mariazell. Da dort schon einige Regenschauer waren, musste ich umdrehen und erneut nach Westen fliegen.

Mit aller Ruhe flog ich dann noch mal bis St. Johann im Pongau. Der weg dorthin war einfach, da viele dicke Wolken am Himmel standen und Gute Steigwerte mit sich brachten.

Nach 5:50 Flugzeit und einer Strecke von ca. 515 km landete ich glücklich in Aigen.

Ein herzliches Dankeschön an das Flugsportzentrum-Tirol, das mir für diesen Kurzurlaub die ASW20 zur Verfügung gestellt hat.

 

Lg MAX