Flugfunk- Ausbildung

In der Fliegerei ist die Kommunikation mit Flugsicherungsstellen und Fluginformationsdiensten über Funk nötig.

Dazu ist die Ablegung einer Funkprüfung erforderlich. Grundsätzlich gibt es 3 Arten von Funkzeugnissen:

1) BFZ (Binnenfunkzeugnis)
Diese Funkausbildung in deutscher Sprache berechtigt zum Funksprechverkehr innerhalb Österreichs und Deutschlands.

2) EFZ (Eingeschränktes Funksprechzeugnis)
Mit diesem Zeugnis darf man in allen Ländern in deutscher und englischer Sprache eine Funksprechstelle bedienen, eingeschränkt auf Sichtflug, was für PPL ausreichend ist.

3) AFZ (Allgemeines Funksprechzeugnis)
Dieses Zeugnis berechtigt zum internationalen Funksprechverkehr in englischer Sprache, auch für Instrumentenflug, wie dies beispielsweise Berufspiloten benötigen.

Die meist gewählte Variante ist die goldene Mitte, also das EFZ. Die Ausbildung dazu erfolgt ebenfalls im Flugsportzentrum Tirol, die Prüfung wird von der Fernmeldebehörde (früher Post) abgenommen.

Wichtig ist, dass auch mit moderaten Englischkenntnissen die Bewältigung dieser Hürde kein Problem ist. Durch die fix vorgegebene Phraseologie, wie sie in ganz Europa verwendet wird, beschränkt sich der nötige Wortschatz auf ein Minimum.
Mit der Flugpraxis
wächst man zudem in dieses Thema wie von selbst hinein.

Wenn die Funkerprüfung für das EFZ oder AFZ bgelegt wird, muss, um die Berechtigung auch in der Lizenz eingetragen zu bekommen, eine Prüfung über Kenntnisse der Englischen Sprache zumindest auf Level 4 von maximal 6 nachgewiesen werden. Dies erfolgt bei einem zugelassenen Prüfer.


Hassel (Josef) Jeff beim Funkunterricht